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Zwischen Wirten, Engeln und Hirten

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Nele Magner, ich bin 18 Jahre alt und ich lebe nun seit mehr als vier Monaten im hessischen Langen. In der Pfarrei Sankt Jakobus absolviere ich ein Freiwilliges Soziales Jahr Pastoral.
Ich komme aus dem rheinhessischen Dalheim bei Mainz. Am Gymnasium in Nackenheim habe ich dann diesen Sommer mein Abitur gemacht. Im Laufe des Schuljahres, habe ich mich dafür entschieden, ein FSJ zu machen, um weitere  Einblicke in die Arbeit der Kirche und dieses Berufsfeld zu gewinnen. Das pastorale FSJ bietet mir genau dazu die Möglichkeit, und bis jetzt hatte ich eine super spannende Zeit!

Im folgenden Blogpost werde ich ein wenig von meinem ersten großen Projekt in diesem Jahr berichten.
Ich durfte die Vorbereitung des diesjährigen Krippenspiels übernehmen. Als erstes musste die Entscheidung gefällt werden, welches Krippenspiel ich mit den Kindern gemeinsam vorbereiten will. Nach stundenlangem durchforsten des Internets und sämtlicher Ordner mit Krippenspiel Unterlagen, entschied ich mich für eine Reportage aus Bethlehem.
Bei diesem eher modernen Stück begleitet ein Reporter Maria und Josef auf der Suche nach einer Herberge. Natürlich gibt es neben diesen drei Rollen noch einige Wirte, ein paar Hirten und ihre Schafe, eine ganze Schar Engel und auch Kaiser Augustus darf nicht fehlen. Insgesamt haben 19 Schauspielerinnen und Schauspieler zwischen vier und elf Jahren an Heiligabend mitgespielt.

Unsere erste Probe fand Mitte Dezember statt, vorher musste jedoch noch einiges vorbereitet werden. Die Suche nach Kostümen und weiteren Requisiten, die Verteilung aller Rollen, die Anpassung des Textes und die Vorbereitung der Proben standen Anfang Dezember auf meiner To-Do Liste.
Unser erstes Treffen war eine reine Sprechprobe, um die Kinder mit dem Stück und ihrer Rolle vertraut zu machen.
Unsere zweite Probe verbrachten wir vor allem mit der Kostümsuche. Danach probten wir zum ersten Mal richtig in der Kirche. Viele Kinder hatten ihre Texte schon auswendig gelernt und freuten sich, das Gelernte nun in Kostümen vorzutragen.
Unsere dritte und letzte Probe war am Freitag vor Weihnachten. Wir spielten das Stück so oft wie möglich durch und ich war am Ende wirklich begeistert, wie schön die Kinder alles umsetzten und sich ihren Text zu eigen machten.

Und dann stand der 24. Dezember auch schon vor der Tür! Wir trafen uns eine halbe Stunde vor Beginn des Gottesdienstes, um alle Kostüme anzuziehen und die Aufregung der Kinder zu lindern. Tatsächlich war ich aber wahrscheinlich viel aufgeregter als alle Kinder zusammen. Direkt nach dem Beginn der Krippenfeier waren die Kinder auch schon an der Reihe. Es lief noch besser als in den Proben, und ich konnte die Vorstellung voll und ganz genießen! Auch unsere kleinen und großen Schauspieler hatten sichtlich Spaß an ihrem Auftritt.
Nachdem ich allen frohe Weihnachten gewünscht hatte, machte ich mich schnell auf den Weg nach Rheinhessen, um pünktlich zum weihnachtlichen Abendessen zu Hause zu sein 🙂
Für mich war es diese Jahr auf jeden Fall eine sehr spannende und erfahrungsreiche Adventszeit, die in der Krippenfeier ihren Höhepunkt fand.

So viel jetzt erstmal von mir und meinem weihnachtlichen Arbeitsalltag! Ich wünsche euch allen noch frohe und gesegnete Weihnachtsfeiertage.

Bis zum nächsten Mal!

Nele

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