06131-253 536
Himmelgasse 7 · 55116 Mainz

Aktuelle Nachrichten

Infostelle Berufe der Kirche

Wir lassen uns nicht unterkriegen

Hallo,

der letzte Beitrag handelte von einer etwas holprigen Sternsinger Aktion. Doch es geht auch anders. Aber seht selbst:

Die Sternsinger in Fehlheim waren schon am eigentlichen  Dreikönig – Wochenende unterwegs. In Zwingenberg hingegen waren sie erst vom 12.01-14.01. 2018 unterwegs. Zu dem Gebiet zählt Zwingenberg, Rodau, Alsbach, Hähnlein und Sandwiese.

Schon im Dezember haben sich alle Interessierten zum ersten Mal in Zwingenberg getroffen. Dabei wurde zum einen der  Film zur aktuellen Aktion mit Willi Weitzel über die Kinderarbeit in Indien geschaut. Der Film hinterließ bei allen einen bedrückenden Eindruck. Zum Schluss wurde noch notiert, wer wann und wo mitläuft und es wurde probeweise für die „Neuen“ ein Hausbesuch vorgeführt. Dann hieß es warten, bis das ersehnte Wochenende da war.

Insgesamt waren es 26 Kinder mit 9 Gruppenleitern, die freitags in 3 Gruppen, samstags in 6 Gruppen und sonntags in 5 Gruppen im gesamten Gebiet unterwegs waren. Da nicht alle Kinder an allen Tagen mit dabei waren, gab es immer wieder wechselnde Gruppen. Doch dies schadete keinem.

Am Freitag und am Samstag morgen trafen sich alle im Pfarrzentrum. Freitags wurden zuerst die Materialien und die Sternsinger gesegnet, bevor es dann wie samstags und sonntags auch galt die Gewänder, Kronen, Sterne, Spendendosen und Aufkleber bzw Kreide für die Häuser auszusuchen. Danach verteilten sich die jeweiligen Gruppen auf ihre Gebiete, wobei Zwingenberg „geteilt“ wurde in oberhalb und unterhalb der Bahnlinie.

Neben den angemeldeten Hausbesuchen gab es auch ein paar besondere Highlights. So wurde zum ersten Mal eine Alsbacher Gruppe zum evangelischen Gottesdienst in Alsbach eingeladen, um auch dort Spenden zu sammeln. Weitere Highlights waren zum Beispiel die Besuche im Rathaus in Zwingenberg und in Alsbach, der Besuch im Wohnhaus für Menschen mit Behinderungen in Zwingenberg, der KITA und dem Seniorenheim in Alsbach und dem Besuch bei einem 90. Geburtstag. Neben dem normalen Hausbesuch wurde natürlich noch ein Ständchen gesungen und die Sternsinger bekamen neben einem schönen Blick über Zwingenberg durch das Wohnzimmerfenster auch einen kleinen Sternen – Kuchen, wie das Bild zeigt.

Am Sonntag waren die Sternsinger im Gottesdienst in Zwingenberg vertreten. Gemeinsam mit den Ministranten, dem Pfarrer und dem Diakon zogen sie in die Kirche ein. Pfarrer Opitek bat die Sternsinger nach oben in den Altarraum zu kommen. Er fragte zum Beispiel wie lange manche schon bei den Sternsingern dabei sind – manche konnten es schon nicht mehr genau sagen. Außerdem erzählten sie von ihren Erlebnissen, wofür sie sammeln und warum sie dabei sind. Bevor alle dann wieder in die Bank zurück kehrten sangen sie noch das Lied „Als der Stern von Betlehem“, begleitet von Pfarrer Opitek an der Gitarre. Direkt nach dem Gottesdienst ging es auch schon wieder los zu den Hausbesuchen. Damit niemand verhungerte gab es noch Laugenstangen als Wegzehrung.

Am Samstag Abend fand auch der ökumenische Neujahrsempfang in Zwingenberg statt. Auch dort waren die Sternsinger mit einer Gruppe vertreten und haben fleißig gesammelt.

Wie üblich gab es an allen drei Tagen auch ein warmes Mittagessen inklusive Nachtisch für alle. Die insgesamt 4 Köchinnen haben ein leckeres Essen gezaubert. Die Stille beim Essen bekräftigt diese Aussage.

Auch von den diesjährigen Kommunionkindern sind manche mit gelaufen. Einer davon wurde sonntags nach dem Gottesdienst ziemlich überraschend zum mitmachen bewegt. Eine sehr schöne Geste. Obwohl von Anfang an bekannt, waren manche doch überwältigt welch Unmengen an Süßigkeiten sie bekommen und dann in der Gruppe geteilt haben. Ein Teil der Süßigkeiten wurde gesammelt und wird nun in eine Einrichtung gebracht. Am Sonntagabend stand dann auch schon fest wie viele Spenden gesammelt wurden. Insgesamt haben die Kinder 4700 Euro gesammelt. Ein stolzes Ergebnis.

Aber warum jetzt der Titel „Wir lassen uns nicht unterkriegen“ ? Bisher klingt alles gut. Damit ist gemeint:Egal wo ein Haus steht  – die Sternsinger kommen. Manche Häuser liegen in Zwingenberg auf dem Berg, dann muss man in ein anderes Gebiet, und , und , und. Zum Glück gibt es noch den Pfarrbus. Damit wurden die Sternsinger zu manchen Häusern und Gebieten gebracht. Sie wurden aber auch zum Mittagessen eingesammelt bzw. am Abend nach Hause gebracht.

Das Wetter hätte für diese Aktion besser nicht sein können. Kein Regen und kein Schnee, sondern Sonnenschein und Vogel zwitschern.

Alles in allem fand ich es eine schöne Aktion, auch wenn manchmal einoder mehr Gruppenleiter als König oder Sternträger aushelfen musste.


Fotos: © Lena Reischert

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen