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Himmelgasse 7 · 55116 Mainz

Von der Großstadt auf's Dorf

Davon, wie ich mich eingelebt habe und davon, was ich so mache.

Von der Großstadt aufs Dorf

Oder: vom mitgliederstarken Erzbistum Köln in die Mainzer Diaspora

Hallo an alle Leserinnen und Leser,

nun sind schon 4,5 Monate um, seitdem ich aus Meerbusch – das liegt bei Düsseldorf – nach Michelstadt in den Odenwald gezogen bin. Ich bin Tom Burmann und werde ein Jahr lang die katholische Pfarrgruppe „Am Odenwälder Einhardsweg“ unterstützen. Ich bin 18 Jahre alt und habe mein Abitur in Düsseldorf an einem Erzbischöflichen Gymnasium absolviert.  Meine Hobbys sind u.a. Trompete und Orgel spielen, im Chor singen und mich sportlich betätigen.

Für mich stand sofort fest: Ich will mich ein Jahr selbst finden und nicht direkt studieren. Also entschied ich mich, einen Bundesfreiwilligendienst zu absolvieren. In meinen folgenden Einträgen will ich ein wenig über mein Leben hier „auf dem Land“ berichten und ein bisschen über meine Gedanken und meine Arbeit plaudern.

Zunächst einmal fragen sich viele von euch bestimmt, was so ein Bundesfreiwilliger in der Pastoral in seiner Arbeitszeit macht. Meine Hauptaufgaben sind zunächst einmal , das Pastoralteam zu unterstützen und eigenständig Projekte zu leiten oder mitzuarbeiten. Aber wie vielfältig meine Zeit ist, werdet ihr bestimmt in Zukunft noch merken 😉

Also, meine letzte Woche war ziemlich anstrengend: Am Samstagabend traf ich mich mit unseren Pfadfinderleitern. Wir hatten eine Leitersitzung, in der es primär um das Friedenslicht ging und die Versprechensfeier, welche letztes Wochenende stattfand. Über die Pfadfinder werde ich aber noch einmal ausführlich in einem eigenen Kapitel berichten.

Sonntagmorgen ging es nach der Messe zum Friedenslicht. Nachdem die Messdiener ihren Dienst verrichtet hatten und die Kommunionkinder der Gemeinde vorgstellt wurden, fuhren wir mit Großbussen Richtung Bensheim. Zusammen mit vielen Firmlingen, Messdienern, Eltern und Pfadfindern holten wir das Friedenslicht für die Gemeinde, welches dann am Heiligen Abend in alle Haushalte mitgenommen werden kann. Zusammmen mit Weihbischof Bentz, dem Diözesankuraten Pfr. Clemens Kipfstuhl sowie dem Diözesanjugendseelsorger Pfr. Mathias Berger haben wir mit ca. 600 Pfadfindern einen sehr schönen Gottesdienst gefeiert.

Das Friedenslicht wird in der Geburtskirche in Bethlehem (Israel) entzündet und einmal im Jahr in der Adventszeit immer wieder neu in die ganze Welt gebracht. Hierbei soll symbolisiert werden, dass Christus das Licht ist, welches in der ganzen Welt zugegen ist.

Heute Nachmittag feierten wir mit den Messdienern von Bad König eine Weihnachtsfeier. Dort haben wir die Plätzchen gegessen, die wir in der Woche zuvor gebacken hatten. Außerdem kamen unsere beiden Pfarrer vorbei, mit denen wir, zusammen mit unserem Diakon, die Weihnachtsgeschenke der Pfarrei verteilten. Dieses Jahr sind es äußerst praktische Thermobecher. Neben Kinderpunsch trinken und Kekse knabbern durfte natürlich das Spielen nicht zu kurz kommen. So haben wir mit unseren 15 Messdienerinnen und Messdienern diverse Gemeinschafts- und Gruppenspiele gespielt und hatten alle jede Menge Spaß.

So, ich hoffe ihr habt zumindest einen kleinen Einblick bekommen. Demnächst mehr….

Euer Tom

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