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Kommunionkinder-Wochenende

Hi 🙂

Mein Name ist Anna-Lena Andres, ich bin 20 Jahre alt und mache seit dem 1. September 2017 ein pastorales FSJ in der Pfarrgruppe Zaybachtal (Mainz). Privat mache ich sehr gerne Musik, seit 10 Jahren ist die Trompete mein Instrument. Ebenfalls mache ich Karate und bereite mich momentan auf den sportlichen Teil des Einstellungstests bei der Polizei vor.

Für mich war es sehr wichtig, ein abwechslungsreiches FSJ zu machen. Und genau das ist die Chance eines FSJ Pastorals. Ich bin als Kommunionwegbegleiterin und Firmkatechetin tätig, ich begleite die Familiengottesdienste oftmals musikalisch mit Trompete oder Gitarre, ich war mit unserem Pater schon im Hospiz, war bei einer Hauskommunion dabei, arbeite natürlich auch mal im Pfarrbüro usw…. Ihr seht, das Tätigkeits-Spektrum ist breitgefächert. Trotz alledem darf ich am Ende selbst entscheiden, wo ich mich mehr oder weniger oder auch gar nicht einbringen möchte.

Heute möchte ich euch aber ein wenig über das Koki-Wochenende erzählen. Vom 8.-10. Dezember verbrachten ca. 60 KoKi´s mit 16 Wegbegleitern ein gemeinsames Wochenende in Maria Einsiedel in Gernsheim. Die nächste Erstkommunion steht unter dem Motto „Mit Jesus Brücken bauen“. Dieses Motto haben wir zusammen mit den Kindern in verschiedenen Spielen und Liedern erarbeitet. Ebenso gestalteten alle 60 Kinder selbst einen Gottesdienst, der am Vorabend des zweiten Advents anstand. Am letzten Tag schauten wir dann auch noch einen Film über die Hostienbäckerei. Verschiedene Bastel-, Bau- und Spielangebote und eine Nachtwanderung sorgten dabei für die nötigen Denk-Pausen.

Meine Kollegin (auch Wegbegleiterin), die unsere KoKi-Gruppe eigentlich mit mir leitet, wurde leider spontan krank und so musste ich die 5 Mädchen aus unserer Kommuniongruppe über drei Tage so gut wie alleine betreuen. Was oft so einfach klingt, ist in Wahrheit….

Oftmals standen neue Mode-Trends, Chartsongs oder die Scoubidou-Bändchen im Gegensatz zur Vorbereitung eines Gottesdienstes, Gespräch mit dem eintägig angereisten Kaplan oder mit den Gemeindereferenten im Vordergrund. Ebenfalls wusste ich vorher noch nicht, dass man abends nach einem langen und anstrengenden Tag 2 Stunden brauchen kann um einzuschlafen. Außerdem mussten dafür Lichtverhältnisse, Kuscheltierpositionen, Gute-Nachtgeschichts-Lesegeschwindigkeit usw…. alles 100%ig stimmen, sonst wurde das nichts.

Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass mir dieses Wochenende echt viel Spaß gemacht hat. Die Begeisterung der Kinder z.B. beim Singen steckt einfach an. Die viele Vorbereitung hat sich gelohnt und ich denke, dass das Wochenende eine gute Grundlage für die anstehenden Kommunionstunden, Gottesdienste und die tatsächliche Kommunion ist. Meine eigene Gruppe ist total zusammengewachsen, die Wegbegleiter unter sich ebenso und natürlich haben die Kinder unter sich auch viele neue Kontakte knüpfen können.

Dies waren ein paar Worte von mir zu dem KoKi- Wochenende in Gernsheim!

Ich hoffe, euch hat der Einblick gefallen.

Bleibt gesund, froh und munter,

Eure Anna-Lena

Fotos: (c) Anna-Lena Andres