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Freiwilligendienst in der Pastoral, schon ein halbes Jahr vergangen

Halbzeit!

Hallo,

einige von euch, die unsere Blog-Beiträge lesen, haben vielleicht Interesse, den Freiwilligendienst in der Pastoral zu machen, und haben sich vielleicht schon beworben. Einige sind sich noch unsicher. Wie ihr von unseren Berichten mitbekommt, sind die Aufgaben sehr vielseitig. Es ist nicht so, dass man immer mit denselben Menschen / Aufgaben zu tun hat. Am Anfang ist es zwar noch etwas schwierig, mit den unregelmäßigen Arbeitszeiten zurechtzukommen, aber ich habe mich daran gewöhnt und gelernt, die Termine und Aufgaben richtig zu verteilen.

Die Arbeit fängt bei Taufgesprächen an und hört bei Seniorennachmittagen auf. Zwischendrin kommt man mit Grundschulkindern in Kontakt, die man dann wieder bei den Erstkommunionstunden sieht oder in Gottesdiensten. Ich helfe bei der Ministrantenarbeit, wobei man Projekte plant, die dann leider doch nicht stattfinden, weil sich zu wenige Minis angemeldet haben. Es ist dann zwar enttäuschend, aber man darf nicht aufgeben, sondern muss nach der Ursache suchen und dran arbeiten. Für das nächste Angebot haben sich nämlich wieder genügend Minis angemeldet, sodass wir in 2 Wochen für ein Wochenende nach Neustadt fahren (die Planungen finden zur Zeit statt…). Dann gibt es noch die Glaubenskurse, das kommende Treffen planen der Gemeindereferent und ich heute voraus.

Die letzen Wochen war ich öfters mal im Pfarrbüro, um mit der Pfarrsekräterin die Mitarbeiterliste zu erneuern (über e-Mip).Ich habe dieses halbe Jahr meine Computerkenntnisse durch die vielen Aufgaben wie Flyergestaltung, Liederheftgestaltung, Listenerstellung…. verbessert.
Durch die Kleiderkammer, in der ich jeden Montag mithelfe, bekomme ich etwas von der Flüchtlingshilfe mit und es ist interessant, mit Menschen in Kontakt zu kommen, die aus einem anderen Land kommen und eine andere Kultur, Lebensweise haben.
Neben diesen Dingen bin ich auch bei manchen Vorbereitungen dabei, zur Zeit planen Frauen verschiedener Konfessionen den Weltgebetstag am 2. März. Jede von uns probiert ein typisches surinamisches Rezept aus.

Nach diesem halben Jahr bereue ich nicht, dieses FSJ gewählt zu haben, denn ich bin selbstbewusster und selbstständiger geworden. Ich habe mich in vielen Dingen verbessert (Termine und Aufgaben richtig zu verteilen, Computerarbeit, Kreativität …). Mein Glaube hat sich dadurch auch vertieft. Außerdem bin ich in meiner Einsatzstelle gut aufgenommen worden und kann durch die beiden Gemeindereferenten, 3 Priester, den Diakon und die Pfarrsekräterin viel lernen.
Also bewerbt euch, es lohnt sich!! Auch wenn ihr nicht vorhabt, GemeinderefentIn zu werden, könnt ihr durch diesen Freiwilligendienst verschiedene Berufe kennenlernen (GrundschullehrerIn, ErzieherIn, SekretärIn….) und Erfahrungen sammeln. Wenn ihr z.B. gerne mit Kindern arbeitet, könnt ihr euren Schwerpunkt auf die Arbeit mit Kindern legen (Schule, Kindergarten, Miniarbeit, Erstkommunion, Kindergottesdienst…)

Ich hoffe, dass ich mit diesem Beitrag euch bei der Entscheidung helfe kann.

Bis bald
Valentina


Fotos: © Valentina Salzig

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