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Berufung! Das Thema der letzten Bildungstage.

Unsere Landschaft, in der die Berufung des Mose stattfindet.

Zum Einstieg haben wir uns mit der Bibelstelle: „Mose am brennenden Dornbusch“ auseinandergesetzt (Exodus 3). Jeder von uns hatte den Text auf einem Din A 3 Blatt vor sich. Wir haben im Text die Dinge unterstrichen, die für uns wichtig, fragwürdig, beängstigend oder erfreulich sind. Diese Dinge tauschten wir dann mit einem Partner aus. Mose hatte anfangs Zweifel, fürchtete sich vor der Aufgabe, die Gott ihm aufgetragen hat. Gott aber sagte: „Ich bin mit dir“. Und dies gilt auch für uns heute. Wir können Gott vertrauen auch dann, wenn wir meinen, dass etwas unmöglich ist. Als nächstes stellten wir die Landschaft und die Gefühle, die im Text vorkamen, mit farbigen Tüchern dar (das Ergebnis seht ihr rechts auf dem Bild).
Danach sind wir einen Parcours gelaufen, bei dem es darum ging, auf unsere Gefühle, Wünsche, Gedanken und Fähigkeiten zu schauen.

Nach dem leckeren Mittagessen sind wir zum Hildegardhaus des SkF (Sozialdienst katholischer Frauen e.V.) Mainz, einem Zentrum für Frauen und Familien, gelaufen. Dort haben uns drei Frauen etwas über ihre Arbeit erzählt, Frauen und Familien in schwierigen Zeiten zu begleiten. Es war interessant zu hören, wie viele verschiedene Angebote und Hilfen der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Mainz anbietet. Wichtig war dabei auch, dass für die Mitarbeiterinnen ihr christlicher Glaube eine starke Motivation ist, sich für Frauen und Familien in Not einzusetzen.

Am Nachmittag kam Bischof Peter Kohlgraf zu uns. Wir berichteten etwas über unsere Aufgaben in unseren Einsatzstellen und wie es bei uns nach dem Freiwilligendienst weitergeht (dies erfahrt ihr bald in unseren Beiträgen). Auch er erzählte von seinem Berufungsweg zum Priester, vor allem auch von den Menschen, die ihn dabei begleitet und geprägt haben. Seiner Erfahrung nach sind unsere Eltern, Geschwister, Freunde, Kollegen und alle Menschen, denen wir begegnen, wichtig, um unsere Berufung zu erkennen und diesen Weg zu gehen.
Abends kochten wir gemeinsam und beendeten unseren Tag mit einem Impuls und ein paar Spielerunden.
Am Samstagmorgen waren wir bei der Sendungsfeier von Frau Sans-Jakob dabei, die uns am Vorabend besucht und etwas über ihre Berufung zur Gemeindereferentin gesagt hat. Es war sehr schön dabei gewesen zu sein, eine neue, motivierte, bereite, mutige, starke Frau in die Pastoral zu senden. Die zwei Tage waren sehr interessant und hilfreich, auf die eigene Berufung zu hören.


© Fotos: Anna Mersch, Berufe der Kirche Mainz

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