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Aktuelle Nachrichten

Infostelle Berufe der Kirche

Ein mehr oder minder typischer Tag im Freiwilligendienst Pastoral

 

Es ist Mittwochmorgen.

09:00 Uhr – Eucharistiefeier.

Ich befinde mich in der Albertus Magnus Kirche.

Von draußen hört man die Rufe der Kindergartenkinder.

Es ist so schwül, dass die Fenster geöffnet sind.

Und ich habe die Lesung.

Man sollte meinen, dass irgendwann Routine reinkommt.

Immerhin stand ich im Zuge meines FSJs schon öfter vor Menschen und habe gesprochen.

Und diesmal ist es „nur“ vorlesen.

Trotzdem bin ich aufgeregt.

Natürlich geht alles glatt – wie eigentlich immer.

Wenn ich etwas durch dieses FSJ gelernt habe, dann, dass ich mir viel zu oft umsonst ins Hemd mache.

Aber die Aufregung wird wohl nie ganz weggehen.

 

Um 10:00 Uhr vertrete ich unsere Gemeindereferentin, die wundervolle Melissa Krost, in der Grundschule und übernehme die Doppelstunde Religionsunterricht in der 4. Klasse.

Da es während des Gottesdienstes anfing wie aus Kübeln zu gießen, hatten die Kinder Regenpause.

Wer je schon mal Unterricht mit einer Klasse machen musste, die „keine“ Pause hatte, weiß, wovon ich rede.

Aber um es kurz zu machen: Die Kinder sind etwas unruhig.

Nach ein paar kurzen und mehr oder minder ernst zu nehmenden Standpauken meinerseits (ich muss das noch etwas üben) können wir die Geschichte „An der Arche um Acht“ von Ulrich Hub und Jörg Mühle (die übrigens absolut bezaubernd ist) weiter bearbeiten und dann zu Ende lesen.

An dieser Stelle sollte ich fairerweise noch sagen: Die 4. Klasse ist super selbstständig, sehr lieb und einfach nur toll. Aber an diesem Tag war sie eben etwas unruhig.

 

Nach der Schule brauche ich trotz alledem erstmal was Vernünftiges zu essen.

Also gehe ich mit einem Menschen, der mir inzwischen ein Freund geworden ist und mit dem man gut über Gott und die Welt diskutieren kann, zum „Kleinen Italiener“, bei dem die Mitarbeiter des Pfarrbüros übrigens Stammgäste sind.

Es ist verrückt, wie vertraut hier inzwischen alles ist.

Auch das gehört zum FSJ: Die Menschen wachsen einem ans Herz und man findet ein bisschen Heimat.

 

Danach steht Arbeit am Schreibtisch an. Für Fronleichnam müssen Fürbitten geschrieben werden und eine kurze Katechese, außerdem gibt es mal wieder was zu kopieren.

Sternsingermaterial, das aus dem nichts aufgetaucht zu sein scheint (und das mitten im Sommer) muss verstaut werden, ein Kleinkindergottesdienst soll geplant werden.

Und so beschäftigt man sich den Rest des Tages.

Bis man eben fertig ist…

(Miriam Steyer)

 

 

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