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Ein ganz normaler Mittwoch

Ein typischer Mittwoch beginnt für mich um 9 Uhr. Ich starte mit dem Besuch des Gottesdienstes in den Tag, nehme mir die Zeit, in Ruhe anzukommen und mich im Kopf auf den Tag und den Rest der Woche vorzubereiten.
Nach dem Gottesdienst findet gegen 9.45 Uhr unser Dienstgespräch statt. Gemeinsam besprechen wir alles, was in den nächsten Wochen ansteht, berichten von aktuellen Projekten und tauschen uns über unsere verschiedenen Arbeitsfelder aus. Unklarheiten und Fragen werden beseitigt, damit die nächste Zeit gut gemeistert werden kann.
Als nächstes stehen Büroarbeiten auf dem Programm: E-Mails checken, den Anrufbeantworter abhören, das ein oder andere vorbereiten. Schneller als gedacht ist es schon halb zwölf, und wir machen uns auf den Weg zur Grundschule. Dort werden wir bereits auf dem Schulhof freudestrahlend von unseren Schülerinnen und Schülern begrüßt. Zur Zeit haben wir eine Unterrichtseinheit zum Thema Mose, und obwohl die Klasse mit 28 Schülern mehr als voll ist, bringen alle sich gut ein, sodass der Unterricht viel Spaß macht. Im Unterricht übernehme ich kleinere Elemente und unterstütze einzelne Kinder während der Arbeitsphasen. Auch in die Vorbereitung der Unterrichtsstunden bin ich eingebunden.
Nach der Mittagspause begleite ich eine Ehrenamtliche in ein Altersheim. Dort findet heute der katholische Gottesdienst statt, und wir holen dazu einige Bewohner in ihren Wohnbereichen ab und begleiten sie in den Festsaal. Dieser Saal, der eigentlich als Speisesaal genutzt wird, wird jeden Mittwoch in einen liturgischen Raum umfunktioniert. Den Mittelpunkt stellt ein kleiner rollbarer Altar dar, auf dem bereits die Heilige Schrift und eine brennende Kerze stehen. Für mich war diese Art von Gottesdienst neu und sehr intensiv. Nicht nur der Ort war für mich fremd, sondern auch die Gemeinschaft, in der gefeiert wurde. Für viele Bewohner ist der Gottesdienst ein sehr wichtiger Teil der Woche, ein kleines Highlight, und das konnte ich deutlich spüren.
Gegen 17 Uhr bin ich zurück im Büro. Nun bereite ich mich auf den Abend vor, denn unsere letzte Erstkommunion-Katechetenrunde steht an. Dieses Mal habe ich die Ehre, den Einstiegsimpuls zu gestalten. Mit Blick auf die Osterzeit und die kommenden Gruppenstunden entscheide ich mich dafür, mit den Katecheten ein Gedankenexperiment zur Emmaus-Geschichte zu machen und bereite alles dafür vor. Schneller als gedacht ist es schon 20 Uhr und die Katechetenrunde beginnt.
Neben dem Impuls besprechen wir die kommenden Gruppenstunden, verteilen alle Materialien und klären mögliche Fragen.
Gegen 22 Uhr endet mein Arbeitstag. Mit vielen neuen Eindrücken falle ich erschöpft ins Bett und freue mich schon auf den morgigen Donnerstag, der bestimmt genauso abwechslungsreich wird 🙂

Nele Magner


Foto: © Nele Magner

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