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Basteln zum Nikolaus mit Geflüchteten

Die ersten entscheidenden Eindrücke

Hallo,

ich heiße Lena Reischert, bin 18 Jahre alt und komme aus Bürstadt. In meiner Heimatgemeinde bin ich als Ministrantin und Lektorin aktiv. Mein Freiwilliges Soziales Jahr in der Pastoral absolviere ich in der Pfarrgruppe Fehlheim/Zwingenberg.

Ich habe mich ganz bewusst gegen ein Bild von mir als Beitragsbild entschieden. Stattdessen habe ich lieber eine der Bastelarbeiten, die Geflüchtete gemacht haben, ausgewählt. Wenn ihr euch den Beitrag zum Begrüßungstag nochmal anschaut, findet ihr mich auf dem dazugehörigen Bild ganz vorne kniend.

Zu Beginn meines FSJ in der Pastoral habe ich nicht damit gerechnet, was allein in den ersten paar Wochen auf mich zukommt. Ich fühlte mich manchmal etwas verloren und musste die vielen neuen Erfahrungen und Eindrücke erstmal sortieren. Jedoch hat sich das Ganze mit der Zeit und der neu gewonnenen Routine gelegt. Auffällig ist vor allem auch, dass kein Tag dem anderen gleicht. Wenn ich das alles hier berichte, würde das den Rahmen sprengen. Daher habe ich mir 3 Erfahrungen/Eindrücke ausgesucht, von denen ich nun berichten werde: Schule, Cafe Z, Weihnachtsmarkt.

Jeden Donnerstag begleite ich meine Anleiterin in die  Melibokus Grundschule in Zwingenberg. Sie unterrichtet dort für 2 Stunden die dritten Klassen in kath. Religion. Ich wurde dort sehr freundlich aufgenommen und es macht mir Spaß, mit den Kindern zu arbeiten – auch wenn es manchmal etwas schwer ist. Die Aussagen der Kinder bringen mich manchmal zum Schmunzeln, aber hin und wieder auch zum Staunen. Danach erledige ich noch ein paar Dinge im Büro.

Am Nachmittag findet dann wöchentlich von 15:30 Uhr bis 17:30 Uhr das „CafeZ“ statt. Hier treffen sich viele Geflüchtete jeglichen Alters. Fast jedes Mal gibt es irgendein anderes Programm. An 2 Terminen im Dezember habe ich etwas zum Basteln angeboten – einmal zum Nikolaus- Tag und einmal allgemein zum Winter. Eines der vielen schönen Ergebnisse könnt ihr in meinem Beitragsbild sehen. Im Laufe der Zeit habe ich dort viele nette Menschen kennen gelernt. So sprach mich auch ein junger Mann an, ob ich ihm nicht noch zusätzlich zu seinem Unterricht mit der deutschen Sprache helfen kann. Jetzt treffen wir uns einmal in der Woche für 90 Minuten zum Deutsch lernen.

Am 08. und 09. Dezember fand in Zwingenberg der Weihnachtsmarkt statt. Sowohl die Gemeinde als auch der Asylkreis waren dort vertreten. Am Stand der Kirche wurden Benefizwein, Getränke und Gebäck zugunsten der anstehenden Kirchenrenovierung verkauft. Die Geflüchteten boten am Stand des Asylkreises verschiedene landestypische Speisen an. So konnten die Besucher freitags die eritreische und samstags die afghanische Küche kennenlernen. Dieses Angebot nahmen viele ohne Scheu an und haben das Essen probiert. Soweit ich mitbekommen habe, gab es nur positive Rückmeldungen. Auf dem zweiten Bild könnt ihr einen Teil des Angebots an afghanischen Speisen sehen.

Ich hoffe euch, haben die kurzen Einblicke gefallen.

Bis zum nächsten Mal.

Eure Lena

Afghanische Speißen auf dem Weihnachtsmarkt

 

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