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Der Erste im Bunde

Ich bin Henrik, 19 und ich zeige dir, was ich so in meinem Freiwilligendienst in der Pastoral mache! Schau doch mal rein!

Der Erste im Bunde

Guude!

Ich bin Henrik, 19 Jahre alt und einer der Protagonisten dieses Blogs. Ich spiele seit vielen Jahren Klavier und Tischtennis und bin in der Messdienerarbeit tätig. Ich absolviere meinen Freiwilligendienst in meiner Heimatgemeinde Heilig Geist in Darmstadt-Arheilgen. Dabei habe ich viele verschiedene Aufgabenfelder, die ich in diesem Beitrag euch einmal näher vorstellen will.

Innerhalb der Gemeinde arbeite ich hauptsächlich im Pfarrbüro und bei der Erstkommunionvorbereitung mit. Ich bin allerdings auch bei unserer Gemeindefastnacht dabei und werde in die Bütt steigen und dort mal die (Groove)-Sau rauslassen. Durch Kooperationen meiner Pfarrgemeinde mit anderen Einrichtungen habe ich auch andere Projekte, die ich einmal in der Woche verfolge.

So bin ich zum Beispiel immer montags in der Nachmittagsbetreuung der Astrid-Lindgren-Grundschule dabei. Dort mache ich mit den Kindern Spiele, gerade Wikingerschach kommt da immer gut an. Auch für mich ist das ganze interessant, da ich mir überlege, ob ich nicht in meinem späteren Leben mal etwas mit Kindern machen will, nämlich Grundschullehramt studieren, und da können die kleinen Racker doch mal eine ganz große Herausforderung werden.

Dienstags sieht das ganze etwas anders aus. Da besuche ich die Aumühle, eine Einrichtung der Mission Leben, in der erwachsene Menschen mit Behinderung wohnen und auch arbeiten. Der Bereich, in dem dann bin, ist die Tagesbetreuung. Dort verbringen die Menschen, die nicht arbeiten können, oder schon in Rente sind, den Tag. Meistens helfe ich den Bewohnern beim Kochen, das heißt ich schäle Äpfel und teile sie, damit die Bewohner daraus einen Obstsalat schnippeln können. Wir haben aber auch schon gemeinsam einen Adventskalender gebastelt und diesen dann mit Süßigkeiten befüllt. Gerade vor der Arbeit mit Menschen mit Behinderung hatte ich, bevor ich angefangen habe, den größten Respekt, weil ich sehr schwer einschätzen konnte, was auf mich zukommt. Doch nach einer kurzen Eingewöhnungszeit, macht es mir richtig Spaß, weil gerade diese Menschen einem zeigen, wie schön das Leben sein kann und dass man nicht viel braucht, um glücklich zu sein.

Am Mittwoch und Donnerstag besuche ich ein Altenheim und verbringe auch dort, ähnlich wie in der Behinderteneinrichtung, einfach Zeit mit den Bewohnern. Mittwochs werden jede Woche Waffeln gebacken und ich begleite das Ganze mit ein bisschen grooviger Jazzmusik. Sonst wird dort nur die klassische Schlagermusik gehört, da kommt die Abwechslung auch meistens ganz gut an und ich kann den einen oder anderen Bewohner aus seinem Zimmer locken. Am Donnerstag bin ich bei der Brettspielrunde dabei. Dort wird meistens „Mensch-ärgere-dich-nicht“ gezockt. Die Runden  sind gut besucht und sehr lustig, weil niemand dem anderen etwas gönnt, so wie es das Spiel einem ja vorschreibt.

Ich hoffe, dass euch dieser Einblick gefallen hat und ihr euch jetzt einmal ein kleines Bild machen konntet, was der Freiwilligendienst in der Pastoral so bedeutet. Schaut auch bei den anderen Beiträgen mal vorbei, da stellen sich die anderen vor und berichten über ihre Erlebnisse.

Habt noch einen wundervollen, entspannten Tag und bis zum nächsten Mal!
Henrik