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Himmelgasse 7 · 55116 Mainz

Orden

Project Description

Leitwort

„Ja“ zu einem Leben im Dienst Jesu und der Menschen!

Lebensentwurf

Schon seit jeher gab und gibt es Menschen, die die Nachfolge Jesu ganz radikal in ihr Leben hineinbuchstabiert haben.

Diese Menschen verspüren den Ruf zu einem Leben nach den Evangelischen Räten. Das heißt für sie: das Evangelium als Richtschnur für ihr Leben zu nehmen. Sie verzichten auf Ehe und Familie, leben enthaltsam, verzichten auf Besitz und üben Gehorsam, den Ordensoberen gegenüber aber letztlich dem Ruf Gottes gegenüber.

So gibt es heute zahlreiche, ganz unterschiedliche Ordensgemeinschaften und Klöster, die aus dem Leben und Wirken großer Männer und Frauen hervorgegangen sind: Heilige, Ordensgründer/innen, Kirchenlehrer/innen.

Eine Vielfalt so bunt wie das Leben. Und doch vereint alle Ordensmenschen der Gedanke, ganz ungeteilt für Gott zu leben und sich dazu in einen Dienst nehmen zu lassen.

Gebet, Schweigen und Anbetung, ein Leben in der Klausur gehören zur klösterlichen Lebensweise. Aber auch der Dienst an Kranken, in Altenheimen, in Schulen, in Pfarrgemeinden. So viele Ordensgemeinschaften es gibt, so viele unterschiedliche Modelle des Ordenslebens gibt es.

Werdegang

Viele Ordensgemeinschaften bieten „Kloster auf Zeit“ an. Eine Möglichkeit zu prüfen, ob ein Weg in einem Kloster, in einer Gemeinschaft, den eigenen Vorstellungen und der Berufung entspricht.

Die Eingliederung in eine Ordensgemeinschaft erfolgt dann in mehreren Schritten, die Stufe um Stufe verbindlicher werden. Das ist in den verschiedenen Klöstern ähnlich aber doch auch unterschiedlich durch die Prägung der einzelnen Häuser.

Postulat, Noviziat und zeitliche Gelübde, d.h. eine Bindung auf Zeit gehen den ewigen Gelübden oder der ewigen Profess voraus.

Innerhalb der Ordensgemeinschaft gibt es wiederum die unterschiedlichsten Berufe, Tätigkeiten und Aufgabengebiete, in denen die Ordensmänner und -frauen tätig sind oder ausgebildet und weitergebildet werden.

Voraussetzungen

Es braucht sicher Mut und eine grundlegende Ernsthaftigkeit im Blick auf das eigene Leben.

Die Fähigkeit mit dem Leben zurecht zu kommen und auf eigenen Füßen zu stehen, ist wichtig. Viele Ordensgemeinschaften verlangen eine fertige Berufsausbildung von Menschen, die in ihren Orden eintreten wollen.

Ansprechpartnerin

Im Bistum Mainz gibt es 24 Frauenorden und 10 Männerorden, die mit Gemeinschaften im Bistumsgebiet vertreten sind.

Nähere Informationen finden Sie bei:

Sr. M. Ancilla Ruf, Vorsitzende des Ordensrates der Diözese Mainz
Tel: 06131 / 253 177
Mail: ancilla.ruf@bistum-mainz.de
oder auf der Homepage des Bistums Mainz:

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